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spring showers

Summary:

Till stellt sich splitternackt zu ihm unter das prasselnde Wasser und Felix schluckt, als Till ihn am Kinn greift und ihm den Kopf in den Nacken legt.

„Als ich krank war im Büro, erinnerst du dich?“, sagt er und seine Augen sind dunkel.

Wie könnte Felix das vergessen.

„Ich hab versprochen dich, wenn ich wieder gesund bin, unter der Dusche bis zur Besinnungslosigkeit zu ficken.“

Oh. Das.

Notes:

Auch hier wieder: Ein Produkt aus NoCaptionNeeded_0815's Kommentarspalte hehe

Work Text:

Felix seufzt als das heiße Wasser auf seine müden, verspannten Schultern prasselt. Er ist wirklich zu alt für durchgearbeitete Nächte und Power Naps im Schreibtischstuhl, das lässt ihn sein Körper inzwischen lautstark protestierend wissen. 

Aber sie waren nun mal im Endspurt bei ihrem Fall gewesen und hatten den Täter beim Fluchtversuch auf einem E-Scooter (damit hat Felix auch nicht gerechnet, als er in den 80ern Polizist geworden ist) stellen und verhaften können. Dann noch der nötige Papierkram und Till und er sind erst um kurz vor zwei nach Hause gewankt und mehr oder minder schon beim Zähneputzen eingeschlafen bevor sie wie Tote nebeneinander ins Bett gefallen sind. 

Immerhin hat sich Tills zweiwöchige Erkältung im Laufe der letzten Tage endlich verflüchtigt. Dadurch, dass er sich nicht hat krankschreiben lassen, um sich zuhause mit viel Ruhe und Flüssigkeit auszukurieren, sondern sich rotzend und schniefend mit Felix durch Berlin geschleppt hat, ging der ganze Spaß natürlich viel länger, als es hätte sein müssen. 

Und damit auch Felix' Durststrecke. Nach der waghalsigen Aktion im Büro (Felix kann immer noch nicht ganz glauben, was ihn da geritten hat, sich von Till am Schreibtisch durch die Hose essenziell einen runterholen zu lassen, so heiß es auch war) kam recht schnell der aktuelle Fall rein und damit wieder die unfreiwillige Abstinenz, da sie tagsüber zu beschäftigt waren und Till abends zu wehleidig und mitgenommen für auch nur einen Handjob. Je mehr der Fall dann Fahrt aufgenommen hatte, desto mehr rückte zumindest bei Felix auch die anhaltende Lust auf Till in den Hintergrund. Immerhin. Blöde Frühlingsgefühle. Was hatte Till gesagt? Rollig. Unrecht hatte er damit ja nicht.

Felix hält das Gesicht in den Wasserstrahl, spürt, wie sich sein versteifter Körper langsam, aber sicher wieder wie sein eigener anfühlt.

Felix greift nach dem Duschgel und räumt dabei fast Tills zahlreiche Haarprodukte ab. Eitler Gockel, aber es lohnt sich, da kann Felix nicht mal lügen. Er seift sich langsam ein, Beine, Arme, Brust, Bauch, Schultern, drückt die Finger in die verhärteten Muskeln und zischt. Wird Till ihn wohl nachher massieren müssen. Gibt Schlimmeres. Vielleicht führt es ja auch dazu, dass Felix endlich mal wieder richtig von seinem Freund flachgelegt wird. Allein der Gedanke von Tills kräftigen Händen auf seinen Schultern, in seinem Nacken, lässt ihn erschauern und seine Lenden sich vielsagend zusammenziehen. 

Ja, er hat es wirklich dringend nötig. 

Till hat er friedlich schlummernd im Bett zurückgelassen, endlich ohne zu schnarchen, jetzt, wo seine Nase wieder frei ist. Das Sägen hat schon an Lärmbelästigung gegrenzt. Aber Felix will ihn nicht wecken, nicht nach der Woche, die sie hatten. 

Heute Morgen wird er nochmal selbst zurecht kommen. Seine bereits halb-harte Erektion scheint ihm da auch nur zuzustimmen.

Felix legt den Kopf in den Nacken und seufzt, als er seine vom Duschgel noch glitschige Hand um seinen Schwanz legt, der sich selbst mit dem wenigen bisschen Aufmerksamkeit direkt weiter aufrichtet. Wenn er nachher etwas lasziver stöhnt während Till ihn massiert, vielleicht seinen Namen haucht, dann wird Till nicht widerstehen können und ihn hoffentlich direkt ins Bett zerren. Oder aufs Sofa. Den Esstisch. Die Küchenanrichte. Selbst den Boden würde er nehmen. Egal wo, Felix erhofft sich eine lange, ausgiebige Runde in der Horizontalen, nach den zwei Wochen seines quasi-Zölibats. Er hätte nichts dagegen, den ganzen Tag mit Till im Bett oder wo auch immer zu verbringen. Sie haben ein paar Tage frei, da ist es auch nicht schlimm, falls er danach nicht mehr lange sitzen kann.

Sein Schwanz hat sich bei der Vorstellung zu voller Härte aufgerichtet und Felix beißt sich auf die Unterlippe, damit sein Seufzen nicht laut im Bad widerhallt. Till hat seine Schlafstörungen zwar weitestgehend im Griff, aber ein leichter Schlaf ist als Überbleibsel geblieben.

Felix tastet auf der Ablage nach der kleinen Tube Gleitgel, die er nach dem dritten Mal, dass Till ihn krank nachts von sich geschoben hat, hier deponiert hat. Es fühlte sich nicht richtig an, es sich selbst zu machen, während Till neben ihm röchelte und klagte, also ist er vermehrt auf die Dusche ausgewichen. 

Seine Finger müssen hier ausreichen, eins der Spielzeuge hat er sich nicht getraut in die Dusche zu schmuggeln. Die kleine Tube Gleitgel ist unauffällig genug, aber ein Analplug oder gar ein Dildo? Wohl eher nicht. Felix beißt sich härter auf die Unterlippe als er mit der Fingerkuppe um seinen Eingang kreist. Es zieht bereits in seinen Leisten und er reibt mit dem Daumen über die sensible Spitze seines Schwanzes bevor er mit einem Finger bis zum letzten Glied in sich selbst hineingleitet.

Diesmal befreit sich ein Stöhnen aus seiner Kehle und Felix atmet tief durch, beruhigt sich. In der stressigen letzten Woche kam selbst Masturbation zu kurz, aber dass er so empfindlich ist?

Felix lässt von seiner Erektion ab und konzentriert sich auf seine linke Hand hinter sich, bewegt den Finger in sich und schiebt rasch den zweiten hinterher, seufzt bei dem wohlbekannten Gefühl von Dehnung, eine Andeutung an die Völle, die ihm die letzten Wochen verwehrt geblieben ist. Er pumpt Zeige- und Mittelfinger in sich hinein und stützt sich mit der rechten Hand an der gefliesten Duschwand ab, als seine Knie weich werden. Der Winkel ist nicht ganz richtig, seine Finger so nicht lang genug, um seine Prostata zu erreichen. Er ist so nah dran, aber es fehlt dieses kleine Stück. Verdammt. Sollte er doch Till wecken? 

Ein Schwall kalter Luft schwappt über ihn als die Glastür zur Dusche  geöffnet wird. Felix springt fast in die Luft und zischt, als er seine Finger zu schnell aus sich herauszieht. Sein Herz rast, noch halb aus Erregung, halb vom Schock.

"Scheiße! Till, was–"

Till stellt sich wortlos und splitternackt zu ihm unter das prasselnde Wasser und Felix schluckt, als Till ihn am Kinn greift und ihm den Kopf in den Nacken legt.

"Was wird denn das, wenn's fertig ist?", fragt er und Felix zieht die Nase kraus. 

"Wonach sieht's aus, hm?", gibt er zurück und sein Puls stockt, als Till nah genug an ihn herantritt, um mit dem nackten Schenkel Felix' nach wie vor wie eine Eins stehende Erektion zu streifen.

Till grinst und Felix läuft es heiß den Rücken herunter. Diesen Blick kennt er und er hat ihn einen halben Monat nicht gesehen. Wie eine pawlowsche Rekation pocht sein Schwanz und sein Mund wird trocken.

"Als ich krank war im Büro, erinnerst du dich?", sagt Till. Felix' Hüften zucken, als Tills Hand über seinen Schritt geistert, eine dünne Imitation der Aktion im Büro.

Wie könnte Felix das vergessen. Er nickt.

Tills Grinsen wird dunkel. "Ich hab versprochen dich, wenn ich wieder gesund bin, unter der Dusche bis zur Besinnungslosigkeit zu ficken."

Oh. Das.

Felix schluckt. Till hält ihn weiterhin am Kinn und zwingt ihn, ihm in die Augen zu blicken. 

"Besinnungslos, ja?", sagt er, muss sich räuspern und die Lippen lecken. Tills Blick folgt der Bewegung seiner Zunge. "Bist du dafür nicht etwas aus der Übung?"

Till lacht auf und lässt Felix los, schlägt ihm mit der flachen Hand auf den Arsch. Nicht stark, aber das Klatschen hallt laut nach und Felix japst nach Luft, das Brennen auf seinem Hintern zieht direkt in seinen Schwanz. 

"Umdrehen, Kleiner."

Felix lässt sich manövrieren sodass Till hinter ihm steht, Brust an Rücken, und er ist selbst schon halb-hart, Felix spürt ihn an seinem unteren Rücken. Seine Knie sind weich und er ist dankbar dafür, sich an der Wand abzustützen. Es macht immer noch etwas mit ihm, wenn ihr Größenunterschied so spürbar ist, wenn Till sich an seinen Rücken drängt und ihn so überragt und vollkommen umschließt. Gott, er hofft, dass Till nicht aus der Übung ist. Dass er sein Versprechen hält.

"Dabei hab ich dir doch gesagt, dass du dich nicht anfassen sollst", murmelt Till in sein Ohr und Felix erschauert. Till greift nach dem Gleitgel und hält es ihm vor die Nase. "Wie kommt das dann hierher?"

Felix lacht, aber es ist ganz atemlos. Er ist in jede Faser seines Körpers angespannt, er verzehrt sich geradezu danach, von Till berührt zu werden. "Du hast auch gesagt, du lässt mich nicht aus den Augen. Dein Fehler."

"Achso?" Till nippt an seiner Ohrmuschel und Felix bebt, krallt sich in die Wand vor ihm. "Und du erwartest jetzt auch noch, für deinen Ungehorsam belohnt zu werden, hm?"

Felix schnaubt. "Ungehorsam, jetzt hör' aber mal–"

Der Rest seines Satzes geht in einem mühsam zurückgebissen Stöhnen unter, als Till mit zwei Fingern dort weitermacht, wo Felix vorhin aufgehört hat.

"Was? Das musst du nochmal wiederholen", sagt Till und seine Stimme trieft geradezu vor Süffisanz. Im Alltag regt das Felix schon mal auf. Gerade findet er es nur heiß.

Felix öffnet den Mund, um sich zu wiederholen, da krümmt Till die Finger so, wie Felix selbst es vorhin nicht konnte, und jeder kohärente Gedanke fliegt aus seinem Kopf. Sein Stöhnen hallt von den Fliesen wieder und er lässt den Kopf hängen, spürt das heiße Wasser auf seine erhitzte Haut herunterprasseln und wie Till ihm die Tropfen aus dem Nacken küsst.

"Geht doch", murmelt Till selbstgefällig und dreht sein Handgelenk, spreizt die Finger und erwischt dabei wie zufällig immer und immer wieder Felix' Prostata, sodass ihm die Knie weich wie Butter werden. "Sag was. Oder bist du von dem bisschen schon besinnungslos? Ging ja einfacher, als ich dachte."

Felix lacht auf. "Hah! Das hättest du wohl gern."

Die Gleitgeltube klickt und Felix atmet durch, öffnet sich für den dritten Finger. Es brennt nur eine Sekunde, dann kehrt das Ziehen zurück, das seinen inzwischen vernachlässigten Schwanz pochen lässt.

Till bemerkt das natürlich und reibt mit den Fingern über den einen Punkt in Felix' Innerstem. "Willst du dich nicht anfassen?"

Felix atmet zittrig aus. Nickt. Natürlich will er das.

"Aber du machst es nicht?"

Da schwingt Neugier in Tills Ton mit und Felix spürt den inzwischen vollkommen harten Schwanz seines Freunds an seinem Hintern zucken. 

Felix schüttelt den Kopf und lässt ihn zwischen seinen ausgestreckten Armen hängen. 

"Und wieso?", fragt Till, stößt mit den Fingern zu. 

Felix ächzt und seine Knie hätten nachgegeben, wenn Till nicht einen Arm um seine Mitte geschlungen und ihn aufrecht gehalten hätte. 

"Weil ich es dir verboten habe?", fragt Till und Felix hört das Staunen in seiner Stimme. Den Stolz. Es sammelt sich noch mehr Hitze in seinem Schritt. Oh Gott.

Felix nickt und Till greift ihn am Kinn, beugt sich zu ihm herunter und küsst ihn, hart und mit einer Dringlichkeit, die Felix den Atem nimmt. 

Gott, hat er ihn lang nicht mehr geküsst. Felix öffnet die Lippen und schluckt Tills Stöhnen, als der in seinen Mund hinein leckt, seine Zunge mit der eigenen umspielt.

"Scheiße, Felix", keucht Till gegen seine Lippen, "was machst du mit mir."

Felix bekommt keine Chance zu antworten. Till schiebt einen Oberschenkel zwischen seine Beine, bedeutet ihm, sich breiter hinzustellen, und er hört noch einmal das Klicken der Gleitgeltube, bevor sie auf den Duschboden fällt. Egal. Aufheben können sie sie später. Hauptsache Till kommt endlich zur Sache.

Felix brummt unzufrieden als Till seine Finger aus ihm herauszieht und nicht direkt mit seinem Schwanz ersetzt. Im Gegenteil. Er reibt sich nur zwischen seinen Backen und so gut sich das anfühlt nach Wochen der Abstinenz voneinander, desto frustrierender ist es.

"Wird das heute noch was mit der Besinnungslosigkeit?", fragt Felix und kribbelt am ganzen Körper als Till hinter ihm dunkel auflacht.

"Wart' ab."

Till lässt ihn nicht warten. Felix gibt sich keine Mühe, seinen Aufschrei zu dämpfen, als Till in ihn eindringt und nicht stoppt, bevor er bis zum Anschlag in ihm steckt. 

Das. Das hat er vermisst, verdammt. Felix lässt den Kopf hängen und das immer noch prasselnde Wasser rinnt ihm aus den Haaren übers Gesicht. Till ist heiß in ihm drin, so wie es seine Finger, das Spielzeug nie sein konnten. 

Till murmelt etwas, das wie "endlich" klingt, und verliert keine Zeit, in ihn hineinzuficken. Felix krallt sich an der gefliesten Duschwand fest und nimmt, was Till ihm gibt. Till muss es in den Oberschenkeln ziehen mit ihrem Größenunterschied, aber so passt der Winkel perfekt, fast jeder Stoß streift Felix' Prostata und der Orgasmus, der sich in ihm aufbaut, verspricht ihm Hören und Sehen vergehen zu lassen.

Till saugt an seiner Schulter, platziert Küsse und Bisse an seinem Hals, sanft genug, dass es keine peinlichen Knutschflecken gibt, aber stark genug, dass Felix ein Keuchen nicht zurückhalten kann und den Kopf zur Seite kippt, um Till besseren Zugang zu verschaffen.

"Ich werd' die letzten zwei Wochen nachholen bis wir wieder Dienst haben, darauf kannst du wetten", knurrt Till an seinem Ohr und Felix wölbt sich ihm mit einem Japsen entgegen, als er mit der Hand einen Brustmuskel packt und mit dem Daumen über einen Nippel fährt.

"Till–", entkommt es Felix und seine Hände drohen an der nassen Wand abzurutschen.

Till stöhnt hinter ihm auf, vergräbt sich tief in ihm. "Sag's nochmal."

"Till", wiederholt Felix und wieder, wieder, Till zieht sich nicht wieder aus ihm heraus, reibt sich in kleinen Kreisen in ihm und verdammt, ja, genau da, er hat genau den richtigen Winkel erwischt. 

Es ist zu viel, fast. Tills Schwanz in ihm, direkt an seiner Prostata, Tills Daumen und Zeigefinger, die seinen Nippel drehen und reiben, der heiße Mund an seinem Hals. Felix klappen die Lider nach hinten, aber es reicht nicht ganz, noch nicht, noch nicht–

"Komm schon", murmelt Till. "Fass dich an."

Ein Test? 

"Fass dich an, Felix, ich erlaub's dir."

Scheiß drauf.

Felix umschließt seinen Schwanz mit der rechten Hand, er will vor Erleichterung schluchzen, und wichst sich schnell und heftig, bevor Till es sich anders überlegt.

Till stößt wieder in ihn, härter und unkoordinierter. Er nimmt die zweite Hand hinzu und nimmt Felix' anderen Nippel in die Mangel und heiße Erregung blitzt von seiner Brust in seine Leisten und das hat er gebraucht.

Felix dreht sein Handgelenk, stößt in seine Faust und kommt so heftig, dass ihm kurz schwarz vor Augen wird. 

Till hält ihn, fickt ihn durch seinen Orgasmus, der einfach nicht enden will, dreht und kneift seine Nippel, bis Felix mit Tränen in den Augen seine Hände wegschlägt. 

"Felix", keucht Till, vergräbt sich ein letztes Mal in Felix' überempfindlichem Körper und kommt. Felix greift durch den Nebel in seinem Kopf nach hinten und zieht Tills Stirn auf seine Schulter, krault durch die nassen Haare im Nacken während Till zuckt und bebt, beide Arme um Felix' Mitte geschlungen.

Das High ebbt langsam ab und langsam traut Felix seinem Hirn und seiner Stimme wieder zu, richtige Sätze zu formen.

"Du spinnst doch", sagt er erschöpft und lächelt, als Till den Kopf kippt und die Stelle an seinem Handgelenk küsst, wo sein Puls noch flattert. 

"Ich halte halt meine Versprechen", brummt Till, der nicht weniger erledigt, aber glücklich klingt. Felix zieht eine Grimasse als Till sich vorsichtig aus ihm herauszieht und das Sperma nur wenige Sekunden später folgt. Till reibt den Daumen über die Haut über seinem Bauchnabel. "Sorry. Immerhin sind wir schon in der Dusche."

"Immerhin", sagt Felix mit einem Seufzen und ignoriert peinlich-pikiert sein eigenes Sperma an den Fliesen. "Komm her."

Er dreht sich in Tills Armen und küsst ihn, langsam und ausgiebig. Till streicht ihm über die Wirbelsäule und küsst zurück, träge von den Glückshormonen in ihrem Blut.

"Hm", macht Felix und blinzelt Till von unten herauf durch das Wasser an. Ihm ist wohlig warm und die Rastlosigkeit, die seit der Aktion im Büro unter seiner Haut gebrannt hat, ist wie verschwunden. "Das hab ich vermisst."

"Was?", fragt Till ohne ihn loszulassen. "Markerschütternde Orgasmen aus dem Hause Ritter?"

Felix verdreht grinsend die Augen und stößt ihn von sich. "Dich zu küssen, Blödmann."

Till lacht und duckt sich herunter, um ihn nochmal zu küssen. "Du alter Romantiker. Kannst froh sein, dass ich dich liebe."

Felix begrüßt das Kribbeln in der Magengrube, das ihm diese Worte von Till immer noch bescheren. "Na, dann bin ich wohl froh."

"He, sag's doch zurück!"

Felix grinst und greift zum zweiten Mal heute nach dem Duschgel. Er will gerade den Mund öffnen, um die drei Worte zu sagen, als es ihn plötzlich fröstelt.

"Till?"

"Hm?"

"Ist das Wasser nur bei mir irgendwie kälter?"

"Nee, bei mir au–scheiße!"

Die heiß prasselnde Dusche wird schlagartig zu einem Eisbad und Till, der es zuerst abbekommt, kreischt auf und greift blind um Felix herum, um das Wasser abzudrehen. 

Felix schlingt die Arme um sich selbst und schielt zum Boiler. Mist. Leer. Der muss erstmal wieder aufheizen. 

"Und jetzt?", fragt er.

Till zuckt mit den Schultern. "Sauber genug werden wir sein."

Felix hebt eine Augenbraue. "Vielleicht erinnert sich der Herr Ritter, dass er in mir gekommen ist?"

Till grinst lasziv. "Und wie."

Der alte Lustbold. Felix zieht die Augenbraue noch höher.

"Keine Sorge", sagt Till und reibt sich mit dem Daumen über die Unterlippe, lässt die Zunge bedeutungsvoll darüber lecken. "Ich hab da schon so eine Idee, wie ich dich da sauber bekomme."

Oh.

Felix ist schlagartig wieder warm. Verdammte Frühlingshormone.

Er stößt die Glastür auf und lässt den Bademantel bleiben. "Na dann. Worauf wartest du?"

Till lacht hinter ihm und Felix dankt Gott und Nasenspray für die Genesung seines Partners. Wie er zwei Wochen ohne das hier konnte, ist ihm ein Rätsel.